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Fachaertzemangel... oder was hat die eigene Karriereentwicklung mit Ärztemangel, Führungskompetenz und Employer Branding zu tun?

Die wirtschaftliche Entwicklung im Gesundheitsbereich führt seit Jahren dazu, dass rein medizinische Kompetenzen nicht mehr ausreichen, den Anforderungen gerecht zu werden. Dies gilt insbesondere für diejenigen Ärzte, die ihre berufliche Zukunft in der Führungsrolle eines Ober-, Chefarztes, niedergelassenen Arztes oder Mitglieds der Geschäftsführung eines Krankenhauses / einer Klinik sehen. Die Kompetenzprofile haben sich deutlich in Richtung Führungs-, Sozial- und Managementkompetenz verschoben.

Ein Chef-/Ober- oder niedergelassener Arzt zeichnet sich heute bei seinem Management und seinen verantwortlichen Kollegen aus, wenn er neben seiner medizinischen Leistungsqualität seinen Verantwortungsbereich souverän führen und wirtschaftlich effizient managen kann. Da den beiden letztgenannten Kompetenzen bis heute weder im Medizin-Studium noch in der Weiterbildung zum Facharzt Aufmerksamkeit geschenkt wird, obliegt es dem Arzt selbst, dem Chef-/Oberarzt oder der Krankenhausführung gezielt und konsequent professionelle Personalentwicklungstools zu nutzen.

Ziel der Kompetenzerweiterungen mittels Kompetenzprofilen ist es, tradierte Führungsverhaltensmuster, die massiv mit den veränderten Wertvorstellungen der nachwachsenden ärztlichen Generation kollidieren, zu überdenken und zu neuen Lösungen zu kommen. Gesucht werden „Right Potentials" statt Hight Potentials. Die Entwicklung von glaubhaften Unternehmensvisionen, lebbaren Leitbildern und realistischen strategischen Zielen sind Schritte in die richtige Richtung. Wichtig ist dabei die Integration aller Verantwortlichen in diesen Prozess. In diesem Zusammenhang spielt für jede angehende als auch bestehende Führungskraft das Thema Wertekultur, Führungs- und Kommunikationskompetenz eine Schlüsselrolle. Das authentische Vorleben dieser Kompetenzen entscheidet über den eigenen Ruf (Personal Marketing) und den des Hauses (Employer Branding). Stehen der verantwortliche Arzt, wie auch die Geschäftsführung, authentisch und transparent hinter ihrem Handeln, wird ihnen die Anerkennung als Souverän sicher sein. In Verbindung mit der Anpassung der Arbeitszeitmodelle wird die Fluktuationskurve sinken und die Bewerberzahlen in Folge des guten Rufes steigen. Das Thema Bewerber- und Fachärztemangel rutscht auf der Prioritätenliste nach „unten". Im Gegenzug bekommt die eigene Karriere durch die wichtigen Kompetenzerweiterungen einen gehörigen Impuls. Der Arzt wird für den Arbeitsmarkt noch attraktiver. Für beide Seiten eine klassische win - win Situation.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Entwicklung Ihres spezifischen Kompetenzmodells und Gestaltung passgenauer Entwicklungsprogramme für Ihre bestehenden Führungskräfte und angehenden Nachwuchs.

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